Slotting

Was ist Slotting?

Im Lager entscheidet nicht nur der verfügbare Platz über die Effizienz, sondern vor allem die Frage, welcher Artikel an welchem Lagerort liegt. Genau hier setzt Slotting an. Der Begriff beschreibt die systematische Zuordnung von Artikeln zu optimalen Lagerplätzen auf Basis logistischer Kriterien wie Zugriffshäufigkeit, Artikelgröße, Gewicht, Kommissionierverhalten oder Umschlagshäufigkeit.

Ziel des Slotting ist es, Wegezeiten zu verkürzen, die Kommissionierleistung zu verbessern und Lagerflächen so zu nutzen, dass schnelle und fehlerarme Prozesse möglich werden. Häufig nachgefragte Artikel werden dabei näher an Kommissionierzonen oder Versandbereichen positioniert, während seltener benötigte Artikel in weniger prominenten Lagerbereichen untergebracht werden. Auch Sicherheitsaspekte, Stapelbarkeit, Temperaturzonen oder die Kompatibilität mit Fördertechnik können bei der Platzvergabe eine Rolle spielen.

Besonders in Lagern mit hoher Artikelvielfalt und stark schwankenden Auftragsstrukturen ist Slotting ein wichtiger Hebel zur Lageroptimierung. Schlechte Platzierungslogiken führen schnell zu unnötigen Laufwegen, längeren Durchlaufzeiten und höherem Personalaufwand. Ein datenbasiertes Slotting-Konzept erhöht dagegen die Produktivität und verbessert die Flächennutzung im gesamten Lager.

Moderne Warehouse Management Systeme unterstützen Slotting durch Bewegungsdaten, ABC-Analysen und Vorschläge zur Lagerplatzvergabe. Damit wird Slotting zu einem wirkungsvollen Instrument, um Lagerlogistik dauerhaft effizienter und anpassungsfähiger auszurichten.

KI-basierte Transportplanung

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