Flexible Transportplanung mit allen operativen Nebenbedingungen

Wie wichtig ist Adaption und Flexibilität?

Zwei Wörter mit dem der MasterScheduler buchstäblich groß geworden ist. Wir haben ihn designed, um basierend auf einem mathematischen Modell zusätzliche Nebenbedingungen (engl. Constraints) einfach einbauen zu können.

Gelernt haben wir recht schnell, dass es eine große Menge an kundenspezifischen Anforderungen in der Disposition gibt. Und MasterScheduler hat schnell gelernt. Gefüttert wurde er bereits mit Anforderungen wie maximale LKW’s pro Tag, paarige Güter, spezielle Stapelbarkeiten wie Lagen oder leichtere auf schwereren Container, um nur ein paar zu nennen. Auch für neue Wünsche sind wir offen und können ohne je am Skelett des Algorithmus etwas ändern zu müssen auch weitere Nebenbedingungen einfügen.

Viele der obigen Dinge haben wir in noch so durchdachten Excel-Lösungen in den verschiedensten Werken noch nie gesehen. Aus gutem Grund nennen wir es unreif oder nur limitiert für die komplexe, operative Transportplanung geeignet. Dafür gibt es schließlich auch unseren erwachsenen MasterScheduler, der LKW’s mit vielen Constraints mit Leichtigkeit für Sie plant und den Spielgefährten Excel gerne ablöst.

Das Maß der richtigen Auslastung

Wann ist ein LKW zu 100% ausgelastet? Wenn alle 33 Palettenstellplätze belegt sind? Wenn 100% der Lademeter ausgefüllt sind?

In der Praxis begegnen wir der der Frage mit mathematischem Pragmatismus. Ein LKW besitzt zwei Dimensionen: Gewicht und Volumen. Wie viele Stellplätze der LKW besitzt ist uns eigentlich egal. Zahlen leiten sich schlussendlich sowieso aus dem gefüllten LKW-Volumen und den verwendeten Container-Volumina ab. Relevant für den MasterScheduler in der Planung ist die möglichst gute Minimierung des Restvolumens, das wir im LKW überlassen, wenn wir Container im Laderaum aufplanen. Und parallel dazu versucht der Algorithmus auch die Zielgröße des höchstzulässigen Gesamtgewichts zu füllen, um auch diese Dimension bei schweren Transportgütern optimal zu planen. Da kommt es schon mal vor, dass durch  mathematisch optimierte Planung auch Disponennt:innen erkennen müssen, dass 33 Stellplätze bei unterschiedlichen Container-Staplen vielleicht noch lange nicht das wirkliche Maximum beschreiben.

Simultane Planung

Weiteres Potential geht möglicherweise verloren, wenn die Betrachtung der LKW-Planung auf jeweils einen Transport beschränkt ist. Wir versuchen stets die gesamte Bedarfsmenge der zu disponierenden Materialien/Transporte zu betrachten. Schließlich hilft es nur wenig, wenn alle leichten Güter in Bezug auf das Volumen optimal auf den ersten LKW passen, allerdings der zweite LKW mit schweren Gütern an den 24,5 Tonnen Gesamtgewicht kratzt, aber im Volumen noch Luft nach oben hat. Unser Motto: Keep your planning balanced.

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